FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Sollten Sie keine passende Antwort finden, so kontaktieren Sie uns bitte.

Verwaltung

Ablauf der Tiervermittlung

Details zum Ablauf der Tiervermittlung bei uns im Tierheim finden Sie auf der folgenden Seite:

Ich möchte etwas spenden

Sach- und Geldspenden sind jederzeit gerne gesehen. Bitte schauen Sie sich unsere Hinweise zu Sach- und Geldspenden an.

Wieviel kostet mein Tierarztbesuch?

Die Abrechnung der tierärztlichen Leistungen erfolgt gemäß gesetzlicher Vorgaben nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) und der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV).

Je nach Schwere das Falls können die Kosten variieren. Fragen Sie unsere Tierärztin nach den voraussichtlich anfallenden Kosten.

Weitere Infos: Tierarztpraxis

Tiere

Ich möchte mir einen Hund zulegen – was ist zu beachten?

Die Anschaffung eines Hundes sollte gut überlegt sein, da Sie sich für viele Jahre an das Tier binden.

Beachten Sie daher bitte auch folgende Seiten:

Ich muss mein Tier abgeben

Sollten Sie in eine Notsituation kommen und können darum Ihr Tier nicht mehr behalten, können Sie sich gerne an uns wenden.

Wir stehen Ihnen mit unserem Rat zur Seite. Je nach dem um welche Tierart es sich handelt, können Sie eventuell das Tier uns gegen eine Abgabegebühr übereignen. Wir suchen dann ein neues, liebevolles Zuhause.

Gerne können Sie Ihr Tier auch auf unserer Seite “Privatvermittlungen” mit Foto und erklärendem Text zeigen. In diesem Fall klären Sie alles direkt mit dem Interessenten für Ihr Tier, das Tierheim ist dann nicht einbezogen.

Setzen Sie das Tier nicht einfach irgendwo aus!

Weitere Infos: Kontakt
Mein Tier ist entlaufen

Sollte Ihr Tier einmal entlaufen sein, können Sie über das Formular Vermisstenmeldung einen Suchauftrag starten. Nach Prüfung der Angaben wird das Tier auf der Webseite des Tierschutz Hildesheim als vermisst angezeigt.

Mir ist ein Tier zugelaufen

Sollte Ihnen ein Tier  zugelaufen sein, können Sie über das Formular Zugelaufen einen Suchauftrag starten. Nach Prüfung der Angaben wird das Tier auf der Webseite des Tierschutz Hildesheim als zugelaufen angezeigt.

Was muss ich bei der Haltung von Ratten beachten?

Da Ratten erst abends aktiv werden, sind sie nicht für Kinder geeignet, eher für berufstätige Menschen, die sich nach Feierabend mit ihnen beschäftigen. Eine artgerechte Haltung allerdings ist in der Wohnung kaum möglich. In der Regel findet die Ratte kaum Gelegenheit, ihrem Lauf- und Kletterbedürfnis im Käfig nachzukommen. Durch intensive Beschäftigung in den Abendstunden kann man diesen Mangel zwar etwas ausgleichen, dennoch sollte der Tierfreund überlegen, ob er ein Tier halten will, dessen Bedürfnissen er nicht gerecht werden kann.
Ratten haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten, leben in Großfamilien und sollten mindestens zu zweit gehalten werden. Ihre Gruppenmitglieder erkennen sie am Duft. Fremde Artgenossen werden daher als Eindringlinge bekämpft. Um heftige Auseinandersetzungen zu vermeiden, sollte man die Tiere bereits als Jungtiere zusammensetzen.

Die Lebenserwartung einer Ratte ist sehr kurz und liegt bei ca. 2-3 Jahren. Die Tiere haben einen Wach-Ruhe- Rhythmus von ca. 2-4 Stunden. Ihre Haupt-Aktivitätszeiten liegen in den Abend- und Nachtstunden. Tagsüber schlafen sie die meiste Zeit.

Bei täglicher Beschäftigung werden mehrere Tiere genau so zahm, wie ein Einzel-Tier. Bitte fragen Sie erst im Tierheim nach, bevor Sie einen Zoo-Fachhandel aufsuchen. Bitte, achten Sie bei der Anschaffung darauf, dass es Tiere gleichen Geschlechts sein sollten, weil sich die Tiere ansonsten innerhalb kurzer Zeit rapide vermehren. Erwachsene Weibchen sind untereinander verträglicher, als Männchen.

Für die bewegungsfreudigen Tiere sind die handelsüblichen Käfige in der Regel zu klein, zumal im Handel keine speziell auf die Bedürfnisse von Ratten zugeschnittene Heimtierkäfige zu erhalten sind. Es bietet sich daher an, große Streifenhörnchen- oder Papageienkäfige zu verwenden, evtl. mehrere Käfige miteinander so verbinden, dass mehrere Etagen zum Klettern vorhanden sind. Die Käfigeinrichtung sollte unbedingt Möglichkeiten zum Klettern, Verstecken, Schlafen sowie ein Platz zum Aufrichten, Spielen und Nagen (dafür eignen sich ungespritzte Äste) bieten. Als Schlafplatz eignen sich Meerschweinchenhäuser aus Plastik (Holz wird abgenagt und schimmelt). Im Baumarkt erhalten Sie dunkle Röhren, die man als Gangsysteme anordnen kann u. die den Tieren als Versteck dienen. Klettertaue und eine große Schale mit Vogelsand zum Graben sorgen für Abwechslung. Auf Laufräder sollte gänzlich verzichtet werden, wegen der Verletzungsgefahr ihrer Schwänze.

Als Trinkflasche eignet sich eine ca. 15 cm über dem Boden aufgehängte Nippeltränke. Futterschalen sollte aus Keramik oder Glas, jedoch kippsicher sein, falls die Ratte sich auf den Rand setzt.

Als Einstreu empfiehlt sich das im Handel erhältliche Heimtierstreu. Auf Sägemehl, Torf oder Hobelspäne sollte wegen erhöhter Staubgefahr verzichtet werden. Auch Zeitungspapier ist wegen der Druckerschwärze ungeeignet. Staub führt zu Augenreizungen und Atemwegserkrankungen.

Für die Schlafstätte eignet sich Heu, Stroh oder Zellstoff. Mindestens einmal pro Woche sollten Einstreu u. Nistmaterial erneuert u. die Näpfe gründlich gesäubert werden.

Ratten sind bei Lärm stark Stress gefährdet, deshalb sollte der Käfig an einem ruhigen, trockenen, zugluftfreien Ort, leicht erhöht, der vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt wird, stehen. Die Raumtemperatur sollte 18-23 Grad betragen.

Man fasst mit einer Hand unter den Bauch und hält die andere schützend über den Rücken des Tieres. Auf keinen Fall aber darf eine Ratte am Schwanz angehoben werden, weil dies sehr unangenehm für das Tier ist u. die empfindliche Schwanzhaut nicht geeignet ist, das gesamte Körpergewicht zu tragen.

Heimtierratte sind Gemischtköstler und ernähren sich vorwiegend vegetarisch. Eine gesunde und ausgewogene Kost ist daher äußerst wichtig. Gefüttert wird am späten Nachmittag oder am frühen Abend. Das Grundfutter besteht aus verschiedenen Flocken, Körnern, Nüssen und ölhaltigen Sämereien (Trockenfuttermischung) Auch Alleinfutter in Form von Pellets (erhältlich im Zoofachhandel) Ungefähr 1/3 der Tagesration sollte aus frischen Leckerbissen, wie verschiedenen Obstsorten (keine Zitrusfrüchte) Gemüsesorten und Grünzeug ( Salat, Löwenzahn, Gänseblümchen )bestehen. Niemals angewelkt und nicht vom Straßenrand. Sich im Darmtrakt bildende Gase, auch durch Kohlsorten, rufen Gärungsprozesse hervor, daher darauf verzichten! Als Obst bieten sich Äpfel, Birnen, Bananen, Weintrauben, Tomaten, Karotten, Blatt- und Feldsalat, Futterrüben und Gurken an. Das Futter muss frei von Pestizidrückständen sein und
Beim Füttern Raumtemperatur haben. Weitere Leckerbissen sind Mehlwürmer, Quark, Joghurt, Käse und hart gekochte Eier mit Schale. Auch hin und wieder Zwieback, Knäckebrot, Nüsse mit Schale (keine Mandeln,keine Paranüsse) gekochte Nudeln und Reis (bitte nur in sehr kleinen Mengen, führen zu Übergewicht)

Um die ständig nachwachsenden Zähne abnutzen zu können, sind hartes Brot und ungespritzte Zweige von Obstbäumen, Weiden und Buchen geeignet.

Für jeden Tierhalter sollte es selbstverständlich sein, bei den ersten Anzeichen von Erkrankungen, deutlich verminderte Aktivität, Appetitlosigkeit, tränenden Augen, deutlichen Atemgeräuschen, verklebten Augen, verkrusteten Nasenöffnungen, Niesen usw. den Tierarzt aufzusuchen.