Die Arbeiten am Neubau des Katzen- und Hundehauses stellen uns vor große Herausforderungen. Nicht nur finanziell, sondern auch logistisch.
Wie in den letzten Baureports beschrieben, mussten für die Bauphase einige Hundewiesen weichen, weil der benötigte Platzbedarf zum Bauen eben nicht nur die reine Gebäudefläche umfasst, sondern auch einen Bauraum für die Arbeiter und Gerüste.
Darüberhinaus nutzen wir die Gelegenheit für viele weitere Arbeiten in den noch vorhandenen Bestandsgebäuden. So ermöglicht uns z.B. das Vorhandensein eines großen Baggers das Entfernen von alten, längst nicht mehr benötigten Betonresten im Boden.
Im abgerissenen Gebäude befand sich auch die Heizung für mehrere weitere Gebäude. Aus diesem Grund konnte der Abriss erst nach der großen Winterkälte erfolgen. Das neue Gebäude wird dann schließlich wieder die Heizung für alle vorhandenen Gebäude übernehmen. Dort noch vorhandene Heizungen (teils uralte Ölheizungen) werden dann zurückgebaut. Im Hundehaus nutzen wir den Umbau, um den Hunden jeweils eine eigene Heizung zu spendieren. Bislang befanden sich nur Heizkörper auf dem Flur.
Ansonsten hatten sich im Laufe der Zeit teilweise Wasser- und Elektroinstallationen ergeben, die dringend an aktuelle Vorschriften anzupassen sind. Es wurde an vielen Stellen immer mal wieder etwas angebaut. Wasser- und Stromleitungen, die von einem Gebäude zum nächsten durchverbunden wurden, werden komplett zurückgebaut. Im jetzigen Kleintierhaus bauen wir dazu eine neue Wasserverteilung, an die jedes Gebäude einzeln angeschlossen wird. Das gleiche erfolgt für die Elektroinstallation. Hier wird am Verwaltungsgebäude ein neuer Verteilerschrank aufgebaut, von dem aus die Gebäude dann versorgt werden. Da wir mit dem aktuellen Stromverbrauch die bestehende Leitung nahezu ausreizen und der Neubau auch noch Strom benötigt, brauchen wir nach aktuellem Planungsstand eine eigene Trafostation.
Durch den laufenden Betrieb im Tierheim müssen die neuen Leitungen zunächst parallel zum alten Bestand installiert werden, um die Zeit der Umschaltung so gering wie möglich zu halten. Stellenweise hängen so bereits demontierte, alte Leitungen von der Wand oder Decke, um Platz für die neue Installation zu schaffen.
Auch im Bereich der Regen- und Abwasserführung gibt es viele kleine Änderungen und Verbesserungen, die auch mit dazu beitragen, dass die bestehenden Gebäude bei Starkregen nicht mehr mit Wasser voll laufen. Die Verlegung eines neuen Abwasserkanals wird auch genutzt, um das jetzige Vogelhaus endlich an das Abwasser anzuschließen

Die neue Regenwasserführung machte auch den Umzug unseres Lagercontainers für die Kleintierabteilung notwendig. Neben einer besseren Optik können die Mitarbeiter nun endlich ebenerdig in den Container gelangen. An der alten Stelle wird ein unterirdisches Regenrückhaltebecken gebaut.